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Auswahlverfahren

AdH Medizin: Auswahlverfahren der Hochschulen einfach erklärt

Über das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) werden nach den Vorabquoten 60 Prozent der Studienplätze je Hochschule vergeben. Für Humanmedizin dürfen Hochschulen nicht allein die Abiturnote verwenden: schulnotenunabhängige Kriterien und ein fachspezifischer Studieneignungstest spielen eine verpflichtende Rolle.

Was im AdH bewertet werden kann

Je nach Hochschule können Abiturleistung, Studieneignungstest, Auswahlgespräch, anerkannte Berufsausbildung, Berufstätigkeit, Dienste oder besondere Leistungen unterschiedlich gewichtet werden.

Wichtig ist deshalb nicht nur, ob du „einen guten TMS“ hast. Entscheidend ist, wie genau deine Wunschhochschule ihre 100 Punkte verteilt und ob sie mehrere AdH-Unterquoten bildet.

Warum Hochschulen unterschiedlich attraktiv sein können

Ein identisches Bewerbungsprofil kann an zwei Standorten sehr unterschiedlich bewertet werden. Manche Hochschulen gewichten den Test stark, andere kombinieren ihn stärker mit der Hochschulzugangsberechtigung oder weiteren Kriterien.

Für die Standortwahl ist deshalb ein Vergleich der Auswahlmodelle sinnvoller als ein pauschaler Blick auf einen vermeintlichen bundesweiten NC.

Was du konkret tun solltest

Lege zuerst fest, welche Kriterien du tatsächlich nachweisen kannst. Vergleiche danach die aktuellen AdH-Tabellen von Hochschulstart und prüfe anschließend die rechtsverbindlichen Satzungen bzw. Angaben der Hochschulen.

Für das Sommersemester 2027 liegen bereits aktuelle AdH-Auswahlkriterien mit Stand 1. Oktober 2026 vor.

Datenstand: 10.10.2026. Auswahlregeln und Fristen können sich ändern. Vor einer Bewerbung immer die aktuelle offizielle Fassung prüfen.

Offizielle Quellen

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